GIE Perles de Tahiti - Official website of Tahiti Black Pearls

Sterblichkeitsrate von 10-40%

Nach der heiklen Operation wird die Muschel für 18 bis 24 Monate zurück in die Lagune gebracht.
Das eingesetzte Stückchen Mantelgewebe löst sich bis auf seine äusseren Zellen auf, welche damit beginnen, den Kern mit einem Perlsack zu umschliessen. Dabei wird Perlmutt ausgeschieden, das den Kern Schicht um Schicht umhüllt.



Diese Wachstumsperiode ist sowohl für die Muschel, wie für den Perlenzüchter entscheidend. Die Sterblichkeitsrate der operierten Muschel liegt zwischen 10 - 40%. Und ein Teil der Muscheln stösst den eingesetzten Kern ganz einfach wieder aus.Schwere Störungen des Stoffwechsels nach der Operation sind weitere Gefahrenquellen, welche die Qualität der entstehenden Perle beeinträchtigen können. Sofern die Muschel den Kern wieder ausstösst, kann die Operation nach einigen Monaten wiederholt werden. Oder der Perlsack wird in der Muschel belassen, und es bildet sich daraus die so genannte Keshi-Perle, welche vollständig aus Perlmuttschichten besteht und die gleichen Farben wie die Tahiti-Perle aufweist.Foto: "Pearls from the myths to modern pearl culture", P. Salomon, M. Roudnitska