




Mabe-Tahiti-Zuchtperlen
Halbrunde Perlen, die durch Einpflanzen einer halbkreisförmigen Substanz auf die innere Perlmutterschicht entstanden sind, nennt man Mabe.
Im Gegensatz zu den zufällig entstehenden Keshi-Perlen, verdanken Mabe-Perlen oder Zuchtschalenperlen ihre Entstehung zwei gezielten Operationen.
Als Erstes wird ein halbkugelförmiger Kern auf die Innenseite einer schwarzlippigen Perlmuschel eingepflanzt. Nach sechs Monaten ist die Halbkugel mit mehreren Perlmuttschichten überzogen. Die Halbperle wird aus der Schale geschnitten und der ursprünglich eingesetzte Kern entfernt. Der entstandene Hohlraum wird mit Kunstharz und poliertem Perlmutt zur halbrunden oder annähernd runden Form ergänzt.
Tahiti-Mabe-Perlen gibt es in einer Reihe von Formen wie Rund,, Tropfen, Herz und Barock. Die Farben sind meist Grau, Schwarz oder Pfauengrün sowie Kombinationen verschiedener Farben.
Mabe-Perlen sind besonders für die Herstellung von Ohrschmuck, Anhängern und Broschen sehr begehrt.
Foto: "La Magie de la Perle Noire", P. Salomon und M. Roudnitska
